IG Metall Nordhessen
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23.01.2018, 05:01 Uhr

11. Januar 2018 | Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie 2018

Warnstreik in Kassel: GE Grid und Bode auf der Straße!

Beschäftigte von GE Grid und Bode gingen am 11. Januar für die Tarifforderungen der IG Metall auf die Straße. (Fotos: Martin Sehmisch)

Auch am dritten Warnstreiktag gaben die nordhessischen Beschäftigten ein klares Signal an die Arbeitgeber. Rund 350 Beschäftigte der Firmen GE Grid und Gebrüder Bode legten für eine Stunde die Arbeit nieder und trafen sich zu einer Kundgebung auf der Straße.

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10. Januar 2018 | Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie 2018

Warnstreik bei Essex in Bad Arolsen

Warnstreik bei Essex in Bad Arolsen

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10. Januar 2018 | Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie 2018

120 Beschäftigte der Gießerei Hasenclever im Warnstreik

Rund 120 Beschäftigte der Gießerei Hasenclever und Sohn haben am Mittwoch für eine Stunde die Arbeit niedergelegt. Sie unterstützten damit die Tarifforderungen der IG Metall. "Hasenclever hat wie die gesamte Metall- und Elektroindustrie eine gute Auftragslage – es ist jetzt an der Zeit, dass die Mitarbeiter davon auch was auf ihren Konten spüren", sagte IG Metall-Sekretär Lutz Geydan.

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10. Januar 2018 | Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie 2018

Warnstreiks gehen weiter: Tolle Aktionen in Kassel!

Große Unterstützung für die Tarifforderungen der IG Metall: Rund 1.150 Beschäftigte aus Kasseler Metall-Betrieben haben am Mittwochvormittag die Arbeit für eine Stunde ruhen lassen. "Das ist eine Warnung an die Arbeitgeber, die sich derzeit verstecken hinter einem völlig unzureichenden Tarifangebot", sagte der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Nordhessen, Oliver Dietzel, vor rund 700 Beschäftigten des Industriegebiets Mittelfeld in Kassel.

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10. Januar 2018 | Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie 2018

Nacht- und Frühschicht bei Daimler im Warnstreik

Aus der Nacht- und Frühschicht des Daimler-Werks haben sich rund 530 Beschäftigten am Warnstreik der IG Metall beteiligt. Dieter Seidel, Stefan Pilz und Oliver Dietzel erläuterten die Forderungen der IG Metall nach 6 Prozent mehr Geld und Arbeitszeiten, die zum Leben passen.

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Kampagnen

WIR in der IG Metall

  • Katja Burose

    zur Tarifrunde M+E 2018:

    "Die Entgeltforderung von 6 Prozent hat bei uns im Unternehmen keine Euphorie ausgelöst – wir hätten uns mehr vorstellen können. Die Auftragslage ist in den meisten Unternehmen gut bis ausgezeichnet, insofern haben wir die 6 Prozent jedenfalls wir mehr als verdient! Auch die Forderung nach einem Anspruch auf Reduzierung der Arbeitszeit in besonderen Lebenssituationen ist wichtig für uns."

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  • Stefan Pilz

    zur Tarifrunde M+E 2018:

    "Das wird eine harte Auseinandersetzung, da bin ich mir ziemlich sicher. Die Arbeitgeber haben ja schon jetzt klar gemacht, dass sie unser Forderungspaket in Gänze ablehnen. Dabei ist das, was die IG Metall beschlossen hat, absolut auf der Höhe der Zeit und im Interesse der Beschäftigten. Eine verkürzte Vollzeit sowie Zuzahlung des Arbeitgebers bei Arbeitszeitreduzierung wegen Pflege, Erziehung oder belastenden Schichtmodellen – genau das wollen die Kolleginnen und Kollegen! Das hat die Beschäftigtenbefragung klar gezeigt. Ein angemessene Lohnerhöhung von 6% ist zudem mehr als fair und stärkt die Kaufkraft. Ein Forderungspaket, das sich sehen lassen kann!"

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  • Jörg Bettenhausen

    zur Tarifrunde M+E 2018:

    "In der aktuellen wirtschaftlichen Situation gibt es keinen Grund, den Beschäftigten eine angemessene Entgelterhöhung zu verwehren – 6 Prozent sind absolut gerechtfertigt. Darüber hinaus ist klar, dass die Beschäftigten in Schichtarbeit eine angemessene Entlastung brauchen. Die Zeit ist also reif für moderne Arbeitszeiten, die auch den Bedürfnissen der Beschäftigten gerecht werden. Die große Mehrheit wünscht sich Arbeitszeiten, die zum Leben passen. Gut, dass wir das Thema in der Tarifrunde aufgreifen!"

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  • Dieter Schmidt

    zur Tarifrunde M+E 2018:

    "Eine Erhöhung der Entgelte um 6 Prozent ist angesichts der guten Wirtschaftsentwicklung sehr angemessen. Gut finde ich auch, dass wir in diesem Jahr das Thema Arbeitszeit anpacken. Klar ist doch, dass Schichtarbeiter eine extrem hohe Belastung tragen. Zu allen möglichen Tages- und Nachtzeiten arbeiten, bis zu 7 Tage pro Woche – da brauchen wir mehr Entlastung und Phasen für die Erholung der Kolleginnen und Kollegen! Wer sich um Kinder oder Familienangehörige kümmert oder andere private Gründe hat, soll die Option erhalten, die Arbeitszeit zu reduzieren. Wir wollen, dass Flexibilität keine Einbahnstraße ist. Dafür lohnt es sich, in dieser Tarifrunde aktiv zu werden!"

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