IG Metall ruft zur Demo am 5. März 2012 in Berlin auf
Stoppt den Solar-Ausstieg!
Mit scharfer Kritik reagiert die IG Metall Nordhessen auf die von der Bundesregierung geplanten drastischen Einschnitte bei der Förderung von Solaranlagen. „Das ist äußerst gefährlich für die 100.000 Arbeitsplätze in der Solarbranche – und auch für die Zukunft der sauberen Energieerzeugung“, sagte der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Nordhessen, Ullrich Meßmer. „Hier wird eine für die ökologische Energiewende enorm wichtige Industrie abgewürgt“, kritisierte er die Gesetzesvorlage des Bundeskabinetts.
Entscheidung gefährdet Arbeitsplätze
Die Metallgewerkschaft sieht durch den Vorschlag der Regierung die rund 100.000 Arbeitsplätze in der Solarbranche gefährdet. „Wir haben uns deshalb entschieden, zur Teilnahme an der Großkundgebung am 5. März 2012 in Berlin aufzurufen“, sagte Meßmer. Solarstrom sei gut für Umwelt und Arbeitsmarkt. „Gerade Nordhessen hat in der Vergangenheit stark vom Solar-Boom profitiert“, sagte Meßmer mit Verweis auf die Firma SMA in Niestetal. Der nun von der Bundesregierung geplante Kahlschlag sei unverantwortlich.
Busse um 6 Uhr ab Auestadion
Zu der Berliner Demonstration unter dem Motto „Stoppt den Solar-Ausstieg“ bietet die IG Metall Nordhessen Busse an. Die Kundgebung gegen das Solarausstiegsgesetz und gegen das Scheitern der Energiewende wird am Montag, 5. März 2012, in Berlin vor dem Brandenburger Tor stattfinden. Die Busse der IG Metall fahren um 6 Uhr am Auestadion ab. Die Rückkehr wird für 22 Uhr erwartet. Plätze können per E-Mail an solardemo@web.de verbindlich reserviert werden.
Informationsabend für Angestellte
Arbeiten bis zum Burnout – oder bist Du einfach nur nicht hart genug?
Zu einem Informationsabend für Angestellte lädt die IG Metall Nordhessen am Donnerstag, 16. Februar 2012, nach Kassel ein. "Das Problem Burnout ist in aller Munde, aber weder in Betrieben noch in der Politik werden daraus ausreichend Konsequenzen gezogen", sagte die für Angestellte zuständige IG Metall-Sekretärin Elke Volkmann.
9. Dezember 2011: Demonstration
300 marschieren für "Banken in die Schranken"

Rund 300 Menschen haben am 9. Dezember 2011 in Kassel unter dem Motto "Banken in die Schranken" demonstriert. Bei der anschließenden Kundgebung am Rathaus legte der Vorsitzende des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen, Stefan Körzell, ein klares Bekenntnis zu Europa ab. "Keine Volkswirtschaft profitiert so stark von Europa wie Deutschland", sagte Körzell.




