24. August 2016 | Sommer, Sonne, IG Metall

IG Metall Jugend: Bootsfahrt mit der "Fulle Mieze"

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Gewerkschaftsjugend macht Spaß! (Foto: Carolin Geist)

Der Ortsjugendausschuss der IG Metall Nordhessen hat die sommerlichen Temperaturen für eine Spritztour auf der Fulda genutzt. Die aktiven Gewerkschafter genossen bei kühlen Getränken und Sprüngen ins Wasser eine Fahrt mit dem Hausboot "Fulle Mieze". Für neugierige Passanten am Flussufer wurden Banner an Bord befestigt, die über Jugendforderungen informierten – etwa nach Geld und Zeit für Weiterbildung. Fazit: Gerne wieder!

3. August 2016 | Ortsjugendausschuss

Neues Team an der Spitze der IG Metall Jugend Nordhessen

Die IG Metall Jugend Nordhessen wird künftig von einem Team geleitet. Die Mitglieder wählten Jan Engelke (25, Rheinmetall MAN Military Vehicles, aus Kassel), Carolin Geist (25, Volkswagen, aus Baunatal) und Jessica Seitz (25, Volkswagen, aus Gudensberg) gleichberechtigt an die Spitze. Der 13-köpfige Ausschuss kümmert sich um die speziellen Belange von rund 1.500 nordhessischen IG Metall-Mitgliedern unter 25 Jahren. Der bisherige Vorsitzende Thomas Ceglarek (23, Rheinmetall Landsysteme) hatte nicht erneut für das Amt kandidiert.

Die IG Metall Jugend Nordhessen setzt sich dafür ein, dass junge Menschen eine qualitativ hochwertige betriebliche Ausbildung erhalten. Zudem sollen alle Auslerner eine Weiterbeschäftigungsperspektive bekommen.

24. November 2015 | Debatte

50 Gewerkschafter hörten Thesen zur Arbeitszeitverkürzung

Arbeitszeitverkürzung ist machbar – diese These hat am Dienstagabend der Autor Lothar Galow-Bergemann vertreten. Er hielt auf Einladung der IG Metall Jugend und der nordhessischen Falken vor rund 50 Zuhörern ein "Plädoyer für massive Arbeitszeitverkürzung". Dabei legte er offen, welche marktwirtschaftlichen Mechanismen dazu führen, dass einerseits Arbeitnehmer häufig zu lange arbeiten müssen und andererseits Arbeitslose gar nicht arbeiten können. Die zunehmende Automatisierung von Arbeit wäre, so Galow-Bergemann, ein Anlass, die Arbeitszeit zu senken, damit mehr Raum für Freizeit und Selbstverwirklichung entsteht.

IG Metall will an Lebensphasen orientierte Arbeitszeit

In der anschließenden Diskussion ging es auch um die aktuellen Ansätze der IG Metall. Hier spielt vor allem das Konzept der lebensphasenorientierten Arbeitszeit eine wichtige Rolle. "Wir wollen, dass die Menschen stärker selbst entscheiden können, in welcher Lebensphase sie wie viele Stunden pro Woche arbeiten", erklärte IG Metall-Jugendsekretär Matthias Ammer.

Eine kurze Veranschaulichung von Lothar Galow-Bergemann gibt es hier:
https://www.youtube.com/watch?v=4ouQPEbJbss

3. November 2015 | Leichter Rückgang bei Ausbildungsplätzen

IG Metall für gute Rahmenbedingungen und Chancen für Hauptschüler

Die Zahl der Ausbildungsplätze in den von der IG Metall Nordhessen betreuten Betrieben ist im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen und betrug laut Statistik der Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg Ende September 1.276. „Das ist ein Minus von 0,7 Prozent“, sagte IG Metall-Jugendsekretär Matthias Ammer. „Der Rückgang ist gering, wir sehen da derzeit keinen Trend“, erläuterte er die aktuellen Zahlen.

Laut IG Metall sind mehrere Faktoren für den leichten Rückgang verantwortlich. Zum einen seien manchen Ausbildungsplätze nicht attraktiv genug. „Wir brauchen Ausbildungsplätze mit guten Rahmenbedingungen, damit es genug Bewerber gibt“, sagte Ammer. Es sei notwendig, die Übernahme nach der Ausbildung zu garantieren und Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten. Bisher würden gerade die Weiterbildungschancen in vielen Betrieben nach Gutdünken vergeben. „Wer sich angepasst und unkritisch verhält und mit dem Chef gut kann, der hat womöglich ganz gute Karten – die anderen gehen oft leer aus“, berichtet Jugendsekretär Matthias Ammer. „Junge Beschäftigte erwarten mittlerweile vom Arbeitgeber aber klare Perspektiven für die persönliche Entwicklung im Betrieb.“

Auch Hauptschüler brauchen Chancen

Für den Rückgang mitverantwortlich sei zudem die Ablehnung von Bewerbern, die von den Arbeitgebern als „nicht ausbildungsgeeignete junge Menschen“ bezeichnet werden. „Hier müssen die Arbeitgeber dringend Konzepte entwickeln“, sagt Ammer. Die bloße Feststellung und Tatenlosigkeit der Betriebe reiche nicht mehr aus. „Auch Hauptschüler sollten verstärkt eine Chance auf eine Ausbildung erhalten“, so der Gewerkschafter.  

20. September 2015 | IG Metall Jugend

We want you for OJA!

Das OJA-Team beim Posieren

Rund 20 junge Beschäftigte von Volkswagen, Rheinmetall und Bombardier haben sich am Wochenende zur Klausur des Ortsjugendausschusses der IG Metall Nordhessen getroffen. Bei der Tagung im Bildungszentrum Beverungen planten sie die nächsten Aktivitäten, etwa die Mobilisierung zur TTIP-Demo in Berlin und Aktionen für Geflüchtete in Kassel und Calden.

"Wie unser Foto zeigt war die Atmosphäre super - unsere Gewerkschaftsarbeit macht Spaß", berichtet IG Metall-Jugendsekretär Matthias Ammer. Davon sollen sich auch Azubis und JAV-Mitglieder überzeugen können, die bislang nicht im OJA aktiv sind. "Unsere Treffen sind offen für Neugierige", sagt Matthias Ammer. Die nächsten OJA-Treffs sind am 29. September und am 13. Oktober 2015 im DGB-Haus in Kassel. Beginn ist jeweils um 17 Uhr. "Einfach vorbeikommen!", empfiehlt der Jugendsekretär.

4. September 2015 | Kampagne

Die IG Metall Nordhessen wirbt für "neue Fragen"

Welche Wünsche stehen bei den jungen Beschäftigten in den Metallbetrieben ganz oben auf der Liste? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Kampagne "Neue Zeiten, neue Fragen", für die nun auch in Kassel geworben wird. Unser Foto zeigt IG Metall-Jugendsekretär Matthias Ammer (links) gemeinsam mit den betrieblichen Interessenvertretern Oliver Lenz (Mitte, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender), Marie-Christin Brumma (JAV) und Marc Schweinsberg (JAV).

Die Kampagne ist kommunikativ ausgerichtet: Auf der Internetseite www.wasmichbewegt.de geht es besonders um die Anliegen junger Betriebsangehöriger. "Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass die IG Metall eine hilfreiche, lohnenswerte Gemeinschaft ist", sagt Matthias Ammer. "Wir haben immer ein offenes Ohr, und die Kampagne betont das ganz offensiv."

IG Metall Nordhessen für:

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Bild zum Thema Handwerker in der IG Metall Nordhessen
Bild zum Thema Angestellte in der IG Metall Nordhessen
Bild zum Thema Migranten in der IG Metall Nordhessen

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