20.09.2022 | Weidemann in Korbach

Aktive Mittagspause für einen Zukunftstarifvertrag

Rund 250 Beschäftigte des Maschinen-, Werkzeug- und Teileherstellers Weidemann in Korbach haben sich heute an einer aktiven Mittagspause der IG Metall beteiligt. Anlass für die Aktion war der Start der Verhandlungen mit dem Wacker Neuson-Konzern, zu dem Weidemann gehört. "Wir fordern den Abschluss eines Zukunftstarifvertrags, der Standort und Arbeitsplätze sichert und zugleich bessere Bedingungen für die Beschäftigten regelt", sagte IG Metall-Sekretär Andreas Köppe.

Die IG Metall-Betriebsratsmitglieder stehen geschlossen hinter der Forderung nach einem Zukunftstarifvertrag für Weidemann. (Fotos: Martin Sehmisch)

 Die Belegschaft hatte rund zehn Jahre lang drei Wochenstunden umsonst gearbeitet, damit es dem Betrieb gut geht. Das ist nun aus Sicht der IG Metall nicht mehr nötig. "Dass der Arbeitgeber überhaupt mit uns über einen Zukunftstarifvertrag verhandelt, ist nur möglich geworden, weil die Beschäftigten sich klar hinter unsere Forderung gestellt haben", sagte Köppe. "Ich bin mir sicher, dass sie zu mehr bereit sind als einer aktiven Mittagspause – es liegt in den Händen der Arbeitgeber, schärfere Maßnahmen unnötig zu machen", so der Gewerkschafter.

Für die Teilnehmer*innen gab es belegte Brötchen und Getränke. Zur Aktion war auch eine Abordnung des Betriebsrats der Firma Essex aus Bad Arolsen gekommen, um sich solidarisch zu erklären mit der Forderung nach einem Zukunftstarifvertrag für Weidemann.

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