Nach langen, harten Verhandlungen und einem entschlossenen Warnstreik gelten künftig bei Rudolph Industrials in Borken Flächentarifverträge. Ein toller Erfolg!
Erstmals gelten künftig bei einem Kontraktlogistik-Unternehmen in Nordhessen die Flächentarifverträge der IG Metall. "Das ist ein großer Erfolg für die Kolleginnen und Kollegen bei Rudolph Industrials in Borken", sagt IG Metall-Sekretär Martin Spengler. Das Unternehmen brauchte nach anfänglich zähen Gesprächen allerdings erst ein klares Zeichen der Beschäftigten, um sich auf die Tarifbindung einzulassen. "Dieses Signal haben wir mit unserem Warnstreik sehr gerne gesetzt", sagt der Vorsitzende des Betriebsrats, Kamil Imajew. Die Tarifverträge gelten seit August. Sofort spürbar wurde die Absenkung der Wochenarbeitszeit.
Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer legten Anfang Juli die Arbeit für kurze Zeit nieder. So wurde deutlich sichtbar, dass die Beschäftigten des Unternehmens großen Wert auf tarifliche Leistungen legen. "Dass die IG Metall Nordhessen gemeinsam mit den Beschäftigten in dieser Branche erstmals die Geltung der Flächentarifverträge durchsetzen konnten, ist über Rudolph Industrials hinaus ein gutes Zeichen für die Region", findet Martin Spengler. Kontraktlogistiker übernehmen langfristig logistische Aufgaben für Unternehmen und sind dabei vertraglich gebunden, in diesem Fall an das Volkswagenwerk Kassel.
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