26.11.2020 | Tarifforderung beschlossen

Jetzt gilt es: Solidarisch in die Offensive!

Die IG Metall fordert für die mehr als 3,8 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie ein Zukunftspaket. Dieses beinhaltet ein Volumen von vier Prozent, das zur Stärkung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen sowie zur Finanzierung von Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung eingesetzt werden kann. Die Laufzeit soll zwölf Monate betragen. Das beschloss der Vorstand heute in Frankfurt.

"Die IG Metall strebt einen tariflichen Rahmen an, der ein Entgeltvolumen umfasst, das zur Erhöhung der Einkommen und in Betrieben mit Beschäftigungsproblemen zum Ausgleich von Einkommensverlusten beiträgt, wenn dort Arbeitszeit reduziert wird, etwa in Form der 4-Tage-Woche. Mit Zukunftstarifverträgen sollen passgenaue betriebliche Lösungen gefunden werden, die Zusagen für Investitionen, Standorte, Beschäftigung und Qualifizierung enthalten", erklärte Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall. Weitere Themen sind die Verbesserung der Ausbildungsqualität und die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten und der dual Studierenden.

Forderung für die Beschäftigten der Volkswagen AG

Der Vorstand der IG Metall hat auch die Forderungen für die Tarifverhandlung bei der Volkswagen AG beschlossen. Für die rund 120.000 Beschäftigten in den sechs westdeutschen Werken und bei den Financial Services gilt ein Haustarifvertrag. Die IG Metall fordert hier die Anhebung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen um vier Prozent ab Januar 2021 bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die tarifliche Zusatzvergütung sollen künftig alle IG Metall-Mitglieder in freie Tage umwandeln können. Zur Sicherung der Ausbildung und der beruflichen Perspektiven junger Menschen verlangt die IG Metall die Festschreibung von jährlich 1.400 Ausbildungsplätzen für die kommenden zehn Jahre.

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