02.12.2020 | Jahresrückblick

Kampf um Arbeitsplätze bei GE Grid

Wir schauen in den verbleibenden Tagen des Jahres 2020 zurück. Was hat uns in diesem recht speziellen Jahr beschäftigt? Wofür haben wir gekämpft? Was haben wir geschafft, wo haben wir Rückschläge erlitten? Als Vorschau auf unsere Jahreschronik, die erstmals digital herausgegeben wird, starten wir heute eine kleine Serie, mit der wir diese Fragen beantworten.

(Fotos: Martin Sehmisch)

Bei GE Grid in Kassel haben Belegschaft, Betriebsrat und IG Metall gemeinsam um den Erhalt des Produktionsstandorts gekämpft. Durch Demonstrationen und Besuche hochrangiger Politiker*innen wurde auf den Mutterkonzern GE Druck ausgeübt. Im Oktober wurde klar, dass die Servicezentrale mit rund 100 Mitarbeiter*innen ihren Sitz in Kassel behält und sogar zum weltweiten Kompetenzcenter für AIS-Produkte ausgebaut werden soll. Auch der Fabrikstandort bleibt dank eines neuen Standortkonzepts erhalten. Dem Betriebsrat ist es gelungen, GE davon zu überzeugen, eins der derzeit drei Produkte weiterhin in Kassel fertigen zu lassen.

Der Betriebsratsvorsitzende Benjamin Heinicke sagt: "Trotz des Teilerfolgs blutet uns das Herz, wenn wir an die fast 140 Arbeitsplätze denken, die am Standort abgebaut werden müssen." Die persönliche Betroffenheit ist bei allen sehr groß. "Viele Kolleginnen und Kollegen, die schon mehr wie die Hälfte ihres Lebens am Standort arbeiten, werden das Unternehmen verlassen müssen", sagt er. Und das, obwohl "der Job hier für viele mehr ist als ein Arbeitsplatz".

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