01.07.2020 | Demonstration am 2. Juli

Kundgebung: Faire Chance für GE Grid in Kassel

Die Beschäftigten der Firma GE Grid gehen am Donnerstag (2. Juli) für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze in Kassel auf die Straße. Der Mutterkonzern des Energietechnik-Herstellers plant die Schließung des Kasseler Produktionsstandortes zur Mitte des kommenden Jahres. „Wir verlangen gemeinsam mit den Beschäftigten von GE Grid eine faire Chance für den Erhalt des Standorts und der Arbeitsplätze“, sagte IG Metall-Sekretär Dr. Frank Klobes.

(Archivfoto: Martin Sehmisch)

Die Pläne von GE, die Fertigung nach Frankreich zu verlegen, seien nicht mehr realistisch, so Klobes. „Der Konzern muss jetzt fair prüfen, ob ein Erhalt des Standorts in Kassel nicht die sinnvollste Lösung ist, zumal die Herstellung der Kasseler Produkte ja weitergehen soll“, sagte er. Auch der Gesamtbetriebsrat des europaweit agierenden Unternehmens hatte sich zuletzt für den Erhalt des Produktionsstandortes in Kassel ausgesprochen. 

Kundgebung auf dem Leipziger Platz

Die Demonstration der IG Metall startet am 2. Juli um 13.45 Uhr vor dem Werkstor von GE Grid in der Lilienthalstraße 150. Die Teilnehmer*innen ziehen über die Ochshäuser Straße auf den Leipziger Platz, wo ab 14.15 Uhr eine Kundgebung mit betrieblichen Interessenvertretern und Gewerkschafter*innen stattfinden wird. Als Redner*innen sind vorgesehen:

  • Benjamin Heinicke (Betriebsratsvorsitzender GE Grid Kassel)
  • Elke Volkmann (Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Nordhessen)
  • Falk Hoinkis (Gesamtbetriebsratsvorsitzender GE)
  • Carsten Bätzold (Betriebsratsvorsitzender VW-Werk Kassel).

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