09.01.2018 | Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie 2018

Warnstreiks starten in Nordhessen

Die Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben bislang zu keinem Ergebnis geführt. Die Arbeitgeber haben bis zuletzt kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt. Die IG Metall Nordhessen ruft am Dienstag, 9. Januar 2018, in mehreren Betrieben in Kassel, Calden und Hatzfeld zu einstündigen Warnstreiks auf.

Die IG Metall fordert für die rund 3,9 Millionen Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen von 6 Prozent für eine Laufzeit von 12 Monaten. Zudem will die IG Metall einen individuellen Anspruch auf Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden für einen Zeitraum von bis zu 24 Monaten durchsetzen.

Wer dies nutzt, um familiären Verpflichtungen nachzukommen, soll bei einer Arbeitszeitverkürzung um mindestens 3,5 Stunden einen Zuschuss von 200 Euro im Monat erhalten. Damit soll es auch Beschäftigten mit geringeren Einkommen ermöglicht werden, Arbeit und Privatleben besser zu vereinbaren. Auch bei Schichtarbeit und anderen, besonders belastenden Arbeitszeitmodellen soll es für die „kurze Vollzeit“ einen Entgeltzuschuss für zusätzliche Freischichten geben.

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