Danke für 82,87 Prozent der Stimmen!

Die Betriebsratswahl im Volkswagenwerk Kassel ist entschieden. Die IG Metall bedankt sich bei allen Kolleginnen und Kollegen, die ihr Vertrauen ausgesprochen und ihre Stimme abgegeben haben. Mit 82,87 Prozent der Stimmen erhielt die Liste ein deutliches Votum aus der Belegschaft und wertet dies als starkes Signal für Solidarität, Mitbestimmung und eine verlässliche Interessenvertretung.

Für die gewählten Vertreterinnen und Vertreter ist das Ergebnis zugleich Anerkennung und Verpflichtung. Sie kündigen an, sich auch in Zukunft mit Nachdruck für die Interessen der Beschäftigten, sichere Arbeitsplätze sowie eine positive Entwicklung des Standorts einzusetzen. Die IG Metall bedankt sich herzlich für die Unterstützung aus der Belegschaft!

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten

Das sind die 78 Kandidatinnen und Kandidaten der IG Metall für den Betriebsrat des Volkswagenwerks Kassel:

 

1. Carsten Büchling, Betriebsratsvorsitzender
2. Bilal Sahin, Betriebsratsmitglied
3. Sven Gries, Betriebsratsmitglied
4. Heiko Kilian, Betriebsratsmitglied
5. Bianca Walter, Betriebsratsmitglied
6. Fatih Aydogan, Betriebsratsmitglied
7. Alazar Measho, Betriebsratsmitglied
8. Mario Reuting, Betriebsratsmitglied
9. Nadine Schirakowski, Betriebsratsmitglied
10. Matthias Patzig, Betriebsratsmitglied
11. Jörg Krug, Betriebsratsmitglied
12. Stefan Erhardt, Betriebsratsmitglied
13. Patrick Pittich, Betriebsratsmitglied
14. Heiko Martin, Betriebsratsmitglied
15. Kazim Killic, Betriebsratsmitglied
16. Matthias Kepper, Betriebsratsmitglied
17. Stefan Schneider, Betriebsratsmitglied
18. Davina Möller, Betriebsratsmitglied
19. Seyda Kartop, Betriebsratsmitglied
20. Peter Lavan, Betriebsratsmitglied
21. Selin Heckeroth, SB-Vertrauensfrau
22. Victoria Siebert, Kontrolleurin
23. Sabrina Patzer, Industriemechanikerin
24. Eric Schmied, Betriebsratsmitglied
25. Anil Dönmez, Betriebsratsmitglied
26. Susanne Hellwig, Betriebsratsmitglied
27. Michael Simshäuser, Betriebsratsmitglied
28. Moritz Heimann, Bearbeitungshelfer
29. Christian Prast, Güteprüfer
30. Kevin Bauer, Anlagenführer
31. Markus Rietze, Betriebsratsmitglied
32. Markus Lämmer, Anlagenführer
33. Andreas Neulist, Betriebsratsmitglied
34. Serkan Cihanoglu, Betriebsratsmitglied
35. Yvonne Schäfer, Sachbearbeiterin
36. Nadine Kaiser, Medizinische Fachkraft
37. Imade Shealey, Betriebsratsmitglied
38. Anezka Maria Weiß, Industriemechanikerin
39. Ercan Laleli, Betriebsratsmitglied
40. Semih Keles, JAV-Vorsitzender
41. Kevin Jeffrey Regula, Instandhalter
42. Seyma Bagci, stellv. JAV-Vorsitzende
43. Sükrü Can Aygün, Betriebsratsmitglied
44. Markus Evers, Meister
45. Patrick Schelkopf, Industriemechaniker
46. Eugen Rehband, Anlagenführer
47. Yücel Sümer, Instandhalter
48. Witali Ridinger, Maschinenbediener
49. Özay Yildiz, SB-Vertrauensmann
50. Zeynep Durak, SB-Vertrauensfrau
51. Mustapha Namsi, Anlagenführer
52. Lars-Christopher Schulz, Bearbeitungshelfer
53. Fabian Weiß, Montagewerker
54. Hasso Siebert, SB-Vertrauensmann
55. Aleyna Yildiz, Kontrolleurin
56. Rolf Prager, Werkzeugmechaniker
57. Leonard Tailow, Instandhalter
58. Björn Schott, Betriebsratsmitglied
59. Monika Samol, Nachbearbeiterin
60. Mario Schneider, Logistikwerker
61. Thomas-Hans Damm, Kontrolleur
62. Taner Dulda, Instandhalter
63. Marcel Baumann, Montagewerker
64. Peter Sobotta-Breu, Mechaniker
65. Rene Dankenbrink, Anlagenführer
66. Boris Vock, Elektroniker
67. Oleg Buchmiller, Logistikwerker
68. Christian Berndt, Instandhalter
69. Bo Schäfer, Anlagenführer
70. Martin Schminke, Elektroniker
71. Bayram Yasamis, Montagewerker
72. Waldemar Baun, Kontrolleur
73. Patrick Breuer, Kfz-Mechatroniker
74. Claudia Kesper, Sachbearbeiterin
75. Paul Slostin, Anlagenführer
76. Marc Felmeden, Nacharbeiter
77. Sebastian Leppin, Montagewerker
78. Robin Fensky, Kontrolleur

Unser Programm

Wir stellen als IG Metall bei Volkswagen als zentrale Forderungen sichere Jobs, faires Geld und mehr Freizeit in den Mittelpunkt unserer Wahlkampagne.

Einleitung

IG Metall im Volkswagen Werk Kassel
Betriebsratswahl 2026: Dafür stehen wir.

Starke Belegschaft. Sicherer Standort.
Den Wandel durch Zusammenhalt und Stärke gemeinsam gestalten.

Volkswagen steht vor einem tiefgreifenden Umbau. Wir als Belegschaft wissen das. Und wir erwarten Sicherheit, Fairness und Verlässlichkeit. Dafür steht die IG Metall im Volkswagen Werk Kassel. Seit mehr als 60 Jahren vertreten wir erfolgreich die Interessen einer starken Belegschaft und gestalten den Wandel im Sinne der Menschen und der Region. Dieses Programm der IG Metall zur Betriebsratswahl 2026 im Volkswagen Werk Kassel beschreibt die Herausforderungen, die wir in den nächsten vier Jahren annehmen und mit euch zusammen aktiv und im besten Interesse von uns als Belegschaft gestalten wollen.

Darum geht es:
#Sichere Jobs.
#Faires Geld.
#Mehr Freizeit.
#Gute Ausbildung.
#Gesunde Arbeit.
#Weitere ATZ.
#Starke Belegschaft. Sicherer Standort.
#Wirksame Mitbestimmung.

1. Sichere Jobs. Für eine Zukunft ohne Ablaufdatum.

Standort- und Beschäftigungssicherung sind keine Selbstläufer. Wir haben uns als Belegschaft die Beschäftigungssicherung bis 2030 in einer harten Tarifrunde erfolgreich erkämpft. Und wir haben konkrete Investitions- und Auslastungszusagen für Kassel in einer Standortvereinbarung festgeschrieben. Diese beiden Verträge sind der wichtigste Garant für sichere Jobs. Und: Wir haben in den vergangenen 4 Jahren die Entfristung vieler befristeter Kolleginnen und Kollegen durchgesetzt.

In den nächsten 4 Jahren geht es um viel:

  • Beschäftigungssicherung über 2030 hinaus fortsetzen
  • Zukunftsinvestitionen aus der Standortvereinbarung umsetzen: 3 Scheiben SSP-Antriebe; volle Fertigungstiefe SSP-Antriebe inklusive Pulswechselrichter-Montage; SSP Guss inklusive Kompetenzzentrum Großguss; Entwicklungskooperation Halbleiter und Powermodul; Produkt-/Prozessentwicklung und Prototypenbau für Konzernbaukasten SSP;
  • Auslastungszusagen bei bestehenden Produkten aus der Standortvereinbarung umsetzen: DQ381, DLxx2/e/m, DQ400e, Warmumformung, Lack und OT Fabrik
  • Umstellung Karobau auf Elektro-Plattformen aus der Standortvereinbarung umsetzen
  • Ein breites Sortiment im Original Teile Masterdepot über alle Marken und Fahrzeugklassen absichern
  • Maximale Kapazitätsauslastung in Volumenprodukten wie dem DQ381 absichern und Zulieferungen aus China begrenzen
  • Über den Innofonds I und den Innofonds II weiterhin gute Ideen innerhalb und nah an der automobilen Wertschöpfungskette zur Umsetzung bringen
  • Bei Beschäftigungsüberhängen Umfänge aus Fremdvergaben zurück ins Werk holen
  • Den Weg das Standorts Kassel in die Zukunft mit den bewährten und erfolgreichen Instrumenten der Mitbestimmung (Standortvereinbarungen, Planungsausschüsse, Kasseler Weg) aktiv mitgestalten

2. Faires Geld. Für Respekt durch gute Entlohnung.

Wir als Belegschaft stellen an allen Volkswagen-Standorten mit harter Arbeit Tag für Tag sicher, dass das Unternehmen Autos bauen und verkaufen kann. Wir sind und bleiben der entscheidende Garant für den Erfolg von Volkswagen. Wir sind keine Kostenfaktoren. Deshalb ist eine faire Entlohnung unser gutes Recht und der Ausdruck von Respekt und Anerkennung für unsere Arbeit. Die IG Metall ist der Tarif-Profi und schafft mit guten Entgelt-Tarifverträgen die wichtigste Grundlage für faires Geld. Und: Mit dem neuen Entgeltsystem wird eine durchgängige Beschreibung der Entgeltstufen für direkte und indirekte Beschäftigte aus einem Guss sichergestellt.

In den nächsten 4 Jahren geht es um viel:

  • In den kommenden Tarifrunden unseren Anteil am Erfolg durch Tariferhöhungen sichern (die nächste Tarifrunde beginnt Ende 2026 und geht Anfang 2027 in die heiße Phase)
  • Den Bonus für Mitglieder der IG Metall absichern und ausbauen (Einstieg ab 2027 mit 254 €/Jahr und schrittweise Steigerung auf 1.271 €/Jahr in 2030)
  • Schutz, Gestaltung und Transparenz für alle Tarifbeschäftigten bei der Umsetzung des neuen Entgeltsystems ab Mitte 2026 sicherstellen
  • Tätigkeitsgerechte individuelle Entgeltentwicklung ab 2027 im neuen Entgeltsystem möglich machen

3. Mehr Freizeit. Für unser Leben und unsere Familien.

Unsere Arbeit und der Wandel von Volkswagen verlangen uns als Belegschaft extrem viel ab. Wir erleben tagtäglich wie unsere Arbeitsbelastung steigt. Umso wichtiger sind planbare Arbeitszeiten und die klare Begrenzung von zusätzlichen Belastungen. Mit der Betriebsvereinbarung zur Arbeitszeit am Standort Kassel wurden arbeitsfreie Tage im Setzungsprinzip eingeführt, um eine verbindliche Entlastung im Schichtbetrieb sicherzustellen. Gleichzeitig eröffnet das Flex-Modell in Abhängigkeit vom Produktionsprogramm die Möglichkeit, sich einen Teil der schichtplanmäßigen Mehrarbeit flexibel vergüten zu lassen (z.B. in Geld).

In den nächsten 4 Jahren geht es um viel:

  • Verbindlichkeit und Planbarkeit bei Fahrweisen/Schichtmodellen und bei der Entnahme arbeitsfreier Tage sicherstellen
  • Familiäre Belange bei der Ausplanung von Freizeitentnahmen berücksichtigen (arbeitsfreie Tage, Urlaub, tarifliche Freistellung)
  • Versetzte Schichtanfangszeiten (15 Minuten) in ausgewählten Bereichen umsetzen, um die Schichtwechsel zu entzerren
  • Umsetzung des Anspruchs auf mobiles Arbeiten gemäß der geltenden Regelung durchsetzen und absichern
  • Arbeiten in Teilzeit mit familiengerechten Arbeitszeitmodellen fördern

4. Gute Ausbildung. Für die nächsten Generationen.

Eine gute Ausbildung ist die wichtigste Brücke unseres Standorts in die Zukunft. Die Ausbildung bei Volkswagen bleibt ein zuverlässiger Weg in eine sichere und gut bezahlte Beschäftigung bei VW zu den Bedingungen des IG Metall Haustarifvertrags. Der Wandel unserer Produkte wird auch die Berufsausbildung verändern. Neue Berufsbilder werden entstehen und bestehende Berufsbilder werden ein grundlegendes Update brauchen. Und junge Beschäftigte, die ihre Ausbildung bereits abgeschlossen haben, brauchen zukunftsfeste Weiterbildungsangebote, die sie fit machen um die künftigen Aufgaben und Anforderungen kompetent anzunehmen.

In den nächsten 4 Jahren geht es um viel:

  • Wir stehen für eine gute Ausbildung mit anschließender Übernahme für alle
  • Das Grundausbildungsmodell umsetzen (fachliche Spezialisierung erst nach einer allgemeinen Orientierungsphase)
  • Weiterbildung und Qualifizierung für zukunftsfähige Jobs möglich machen
  • Den Einsatz und Ausbau von Künstlicher Intelligenz mit klaren Spielregeln begleiten und mit Fokus auf Entlastung gestalten

5. Gesunde Arbeit. Für den Erhalt unserer Leistungsfähigkeit.

Der Demografische Wandel ist auch bei Volkswagen in vollem Gang. Unser Durchschnittsalter als Belegschaft steigt stetig an, unter anderem durch das spätere Eintrittsalter in die gesetzliche Rente. Mit dem Wandel unserer Produkte muss jetzt die Chance genutzt werden, die gesundheitsgerechte Gestaltung der Fertigungsprozesse und Arbeitsplätze in neu entstehenden Bereichen in den Fokus zu rücken (z.B. SSP-Antriebe). Denn nur eine Belegschaft, die gesundheitsgerecht arbeiten kann, bleibt auf Dauer fit und leistungsfähig.

In den nächsten 4 Jahren geht es um viel:

  • Den demografischen Wandel verstehen und begleiten
  • Wir wollen Arbeitsplätze, die gesundheitsgerecht und ergonomisch gestaltet sind
  • Angebote zur Gesundheitsförderung absichern und ausbauen (z.B. psychische Gesundheit, Suchtprävention, Sozialcoaching)

6. Weitere ATZ. Für einen gesicherten Ruhestand.

Altersteilzeit ist ein Erfolgsmodell, um Beschäftigung zu sichern, den Übergang zwischen den Generationen fair zu gestalten und eine verlässliche Brücke in den Ruhestand zu attraktiven Bedingungen zu bauen. Nicht umsonst ist die ATZ der Drehund Angelpunkt, um den tiefgreifenden Wandel von Volkswagen sozialverträglich zu gestalten. Deshalb haben wir die Altersteilzeit für die Jahrgänge 1969 und 1970 mit langen Laufzeiten von bis zu 7 Jahren in unserem Tarifvertrag durchgesetzt.

In den nächsten 4 Jahren geht es um viel:

  • Gute Altersregelungen für die anstehenden Jahrgänge durchsetzen
  • Unsere Altersregelungen auch für die Zukunft lange als Erfolgsmodell absichern

7. Starke Belegschaft. Sicherer Standort. Wirksame Mitbestimmung.

Eine starke und geeinte Belegschaft ist eine Macht und die wichtigste Grundlage für eine wirksame Mitbestimmung. Jetzt, mitten im Wandel, kommt es genau darauf an. Wir als IG Metall Betriebsräte können Schutz und Gestaltung umso besser wirksam werden lassen, je geschlossener wir als Belegschaft dem Unternehmen und der Politik gegenübertreten.

Deshalb werben wir um eure Stimmen und ein starkes Mandat für die IG Metall bei der anstehenden Betriebsratswahl.

Transparenz, Beteiligung und eine klare Orientierung an euren Interessen bleiben der Maßstab, an dem ihr unsere Arbeit auch in Zukunft messen könnt. Und ihr könnt euch darauf verlassen, dass wir auch in den kommenden 4 Jahren mit Einsatz, Haltung und Verlässlichkeit für eure Interessen kämpfen werden.

Es geht um: Sichere Jobs. Faires Geld. Mehr Freizeit. Gute Ausbildung. Gesunde Arbeit. Weitere ATZ. 

Und um viele weitere Themen:

  • Information, Kommunikation und Beteiligung durch gute Betriebsversammlungen, Betriebsratsarbeit vor Ort und starke Vertrauensleutearbeit am ganzen Standort absichern
  • Erneuerung der Sozialinfrastruktur über den Modernisierungsfonds weiter vorantreiben (z.B. Sanitäranlagen, Fahrradparkplätze)
  • Personaltransfers innerhalb des Werks begrenzen und faire Spielregeln sicherstellen
  • Leistungsverdichtung bekämpfen
  • Schutz bei personellen Einzelmaßnahmen sicherstellen (z.B. im Personalausschuss)
  • Schutz und Gestaltung bei Restrukturierungsprogrammen (z.B. zentrale Instandhaltung, One.Unit Konzern After Sales) und bei Aufgabenentfall (Trafo- Office, Perspektivwerkstatt) wirksam werden lassen
  • Und, und, und…

Unsere Teams

Wir sind als IG Metall im Volkswagenwerk in allen Hallen aktiv. Hier findest Du Fotos unserer Teams, die sich zur Wahl stellen.

Unsere Listenplätze 1 bis 7

Halle 1/6/45

Halle 2

Halle 3

Halle 4/5

KAS

Unsere Videos

Hier findest Du unsere bislang veröffentlichten Videos zur Betriebsratswahl im Volkswagenwerk.

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Unsere Motive zur Betriebsratswahl 2026

Das sind unsere inhaltlichen Motive zur Betriebsratswahl 2026

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