IG Metall Nordhessen
http://www.igmetall-nordhessen.de/aktuelles/meldung/waldeck-frankenberg-15-langjaehrige-mitglieder-geehrt/
22.09.2018, 20:09 Uhr

04.09.2018 | Jubilarehrungen

Waldeck-Frankenberg: 15 langjährige Mitglieder geehrt

Die IG Metall Nordhessen hat 15 Mitglieder aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg für ihre langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Unter ihnen befindet sich Gerhard Wetter aus Waldeck, der seit 65 Jahren Mitglied der Metallgewerkschaft ist. Der 81-Jährige war Logistiker im Volkswagenwerk in Baunatal. Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurde Fritz Schmidt aus Twistetal geehrt. 13 weitere Personen wurden für 50, 40 und 25 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Jubilare in Vöhl-Herzhausen, zusammen mit IG Metall-Sekretär Walter Brück (hinten rechts) und Ortsvorstandsmitglied Matthias Godzik (hinten links, Fotos: Martin Sehmisch)

„Nur dank des langjährigen Engagements von euch und zahlreichen weiteren Gewerkschaftern konnten wir Jahr für Jahr Entgelterhöhungen und klare Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in den Betrieben erreichen“, sagte IG Metall-Sekretär Walter Brück während seiner Rede. „Das habt ihr mit eurer Treue zur IG Metall mit ermöglicht und dafür danken wir euch heute“, sagte er.

"Wir setzen zeitgemäße Tarifverträge durch"


In der jüngsten Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie habe die IG Metall bewiesen, dass sie in der Lage sei, moderne, zeitgemäße Tarifverträge durchzusetzen. „Wir haben zudem in diesem Jahr zum ersten mal seit langer Zeit das Thema Arbeitszeit aufgegriffen und erreicht, dass es ein tarifvertraglich festgeschriebenes Recht auf verkürzte Vollzeit gibt“, sagte Brück. Die Arbeit der IG Metall orientiere sich damit erfolgreich an den Wünschen der Beschäftigten im 21. Jahrhundert. Allerdings gebe es auch heute noch einige Betriebe, in denen grundlegende Rechte missachtet würden, etwa wenn unbezahlte Mehrarbeit verlangt werde. „Besonders in solchen Fällen ist die IG Metall als Schutzmacht für die Menschen unverzichtbar“, sagte Brück.

Mit Blick auf die jüngsten rechtsextremen Demonstrationen in Chemnitz sagte der Gewerkschafter, ihm werde Angst um die Zukunft des Landes. „Es wird auch innerhalb unserer Mitgliedschaft kontrovers diskutiert, ob die AfD eine demokratische Partei ist oder nicht“, sagte er. Als Gewerkschafter finde er bei der AfD aber kaum arbeitnehmerfreundliche Position. Stattdessen mache die Rechtsaussen-Partei Politik mit den Ängsten der Menschen. Auf den zu beobachtenden Rechtsruck in der Gesellschaft müsse die Gewerkschaftsbewegung mit einer klaren Haltung, aber auch argumentativ reagieren, sagte Brück.

 


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