IG Metall Nordhessen
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19.02.2018, 18:02 Uhr

07.02.2018 | Arbeitsplätze

200 bei Kundgebung gegen Arbeitsplatzverlust bei GE Grid

Rund 200 Beschäftigte des Energietechnikherstellers GE Grid haben am Mittwoch in Kassel an einer Kundgebung der IG Metall für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze teilgenommen. "Wir fordern das Unternehmen nachdrücklich auf, die Pläne zur Streichung von 80 Arbeitsplätzen in Kassel aufzugeben und stattdessen intelligente Antworten auf die wirtschaftliche Lage zu finden", sagte der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Nordhessen, Oliver Dietzel, bei der Veranstaltung vor dem Werkstor des Unternehmens in Kassel.

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02.02.2018 | Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie 2018

2.200 Daimler-Beschäftigte legen das Achswerk lahm

Hervorragende und kämpferische Stimmung im Warnstreik-Zelt der IG Metall (Fotos: Martin Sehmisch)

Rund 2.200 Beschäftigte des Daimler-Achswerks in Kassel haben am Freitag ganztägig die Arbeit ruhen lassen. "Alle drei Schichten haben geschlossen an unserem 24-Stunden-Warnstreik teilgenommen, das Werk ist leer, die Lichter sind aus", sagte die Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Nordhessen, Elke Volkmann.

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02.02.2018 | +++WARNSTREIK-BLOG: IG METALL-MITARBEITER BERICHTEN+++

Elisabeth Rutz: Wir meinen es ernst!

"Seit ich heute Morgen voller Elan aufgewacht bin, freue ich mich richtig darauf, den Arbeitgebern heute zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen von Daimler zu zeigen, dass wir es ernst meinen mit unserer Forderung nach mehr Zeit und mehr Geld. Die Warnstreiks liefen am Donnerstag schon so gut und die Beteiligung war überwältigend. Ich finde, es ist einfach Zeit, dass sich Beschäftigte ein Stück Flexibilität zurückholen. Denn es ist unser Leben und unsere Zeit!

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01.02.2018 | Tarifrunde Volkswagen

Über 11.000 VW-Beschäftigte im zweistündigen Warnstreik

Die IG Metall rief am 1. Februar ihre Mitglieder im Volkswagen Werk Kassel in allen drei Schichten zu Warnstreiks auf, nachdem in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag die Friedenspflicht ausgelaufen war. In der laufenden Tarifrunde fordert die Gewerkschaft die Erhöhung des Entgelts um 6 Prozent für zwölf Monate, eine Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung und die Verpflichtung zur Einstellung von jährlich 1.400 Auszubildenden zur Bewältigung von Digitalisierung und Transformation.

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01.02.2018 | +++Warnstreik-Blog: IG Metall-Mitarbeiter berichten+++

Matthias Ammer: Was für ein Tag!

Matthias Ammer beim Warnstreik am frühen Morgen (Foto: Martin Sehmisch)

"Seit heute Morgen befinden sich die Kasseler Rheinmetall-Betriebe sowie Bombardier und Senior Flexonics im 24h-Warnstreik. Damit sind für heute schichtübergreifend rund 1.000 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie aufgerufen, sich an dem Arbeitskampf zu beteiligen.

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Kampagnen

WIR in der IG Metall

  • Stefan Pilz

    zur Tarifrunde M+E 2018:

    "Das wird eine harte Auseinandersetzung, da bin ich mir ziemlich sicher. Die Arbeitgeber haben ja schon jetzt klar gemacht, dass sie unser Forderungspaket in Gänze ablehnen. Dabei ist das, was die IG Metall beschlossen hat, absolut auf der Höhe der Zeit und im Interesse der Beschäftigten. Eine verkürzte Vollzeit sowie Zuzahlung des Arbeitgebers bei Arbeitszeitreduzierung wegen Pflege, Erziehung oder belastenden Schichtmodellen – genau das wollen die Kolleginnen und Kollegen! Das hat die Beschäftigtenbefragung klar gezeigt. Ein angemessene Lohnerhöhung von 6% ist zudem mehr als fair und stärkt die Kaufkraft. Ein Forderungspaket, das sich sehen lassen kann!"

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  • Dieter Schmidt

    zur Tarifrunde M+E 2018:

    "Eine Erhöhung der Entgelte um 6 Prozent ist angesichts der guten Wirtschaftsentwicklung sehr angemessen. Gut finde ich auch, dass wir in diesem Jahr das Thema Arbeitszeit anpacken. Klar ist doch, dass Schichtarbeiter eine extrem hohe Belastung tragen. Zu allen möglichen Tages- und Nachtzeiten arbeiten, bis zu 7 Tage pro Woche – da brauchen wir mehr Entlastung und Phasen für die Erholung der Kolleginnen und Kollegen! Wer sich um Kinder oder Familienangehörige kümmert oder andere private Gründe hat, soll die Option erhalten, die Arbeitszeit zu reduzieren. Wir wollen, dass Flexibilität keine Einbahnstraße ist. Dafür lohnt es sich, in dieser Tarifrunde aktiv zu werden!"

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  • Katja Burose

    zur Tarifrunde M+E 2018:

    "Die Entgeltforderung von 6 Prozent hat bei uns im Unternehmen keine Euphorie ausgelöst – wir hätten uns mehr vorstellen können. Die Auftragslage ist in den meisten Unternehmen gut bis ausgezeichnet, insofern haben wir die 6 Prozent jedenfalls wir mehr als verdient! Auch die Forderung nach einem Anspruch auf Reduzierung der Arbeitszeit in besonderen Lebenssituationen ist wichtig für uns."

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  • Jörg Bettenhausen

    zur Tarifrunde M+E 2018:

    "In der aktuellen wirtschaftlichen Situation gibt es keinen Grund, den Beschäftigten eine angemessene Entgelterhöhung zu verwehren – 6 Prozent sind absolut gerechtfertigt. Darüber hinaus ist klar, dass die Beschäftigten in Schichtarbeit eine angemessene Entlastung brauchen. Die Zeit ist also reif für moderne Arbeitszeiten, die auch den Bedürfnissen der Beschäftigten gerecht werden. Die große Mehrheit wünscht sich Arbeitszeiten, die zum Leben passen. Gut, dass wir das Thema in der Tarifrunde aufgreifen!"

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